
Kronen Zeitung
MATTHÄUS SCHIMPFT:
„Frage mich, was die Leute im Keller machen“
Nach der strittigen Handspiel-Szene im Bundesliga-Spiel zwischen Köln und Dortmund hat Lothar Matthäus scharfe Kritik am VAR geäußert. „Ich frage mich, was die Leute im Keller manchmal machen“, fand der Experte in seiner Kolumne für Sky klare Worte ...
Hintergrund: Köln hatte am Samstag in der Nachspielzeit beim Stand von 1:2 noch einmal die Chance auf den Ausgleich, als BVB-Verteidiger Yan Couto den Ball im eigenen Strafraum mit der ausgestreckten Hand touchierte. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb allerdings stumm und auch der Video Assistant Referee hatte keine Einwände.
Die Szene bei 2:45 Minuten:
Auf Kaffepause?
Für Matthäus ein Eklat. „Warum wurde die Szene im Kölner Keller nicht so bewertet, wie es 99 Prozent der Leute getan hätten? Im Stadion konnte man sehen, dass der Spieler den Ball mit der Hand berührt hat. Soviel ich weiß, kann der VAR sogar auf noch mehr Bilder zurückgreifen“, kann der 64-Jährige die Entscheidung nicht nachvollziehen. „Ich frage mich, was die Leute im Keller manchmal machen. Sitzen sie die ganze Zeit vor den Monitoren und prüfen jede einzelne Szene? Ab und zu hat man das Gefühl, die gehen zwischendurch mal einen Kaffee trinken. Bei so einer Szene wie der in Köln muss man noch genauer draufschauen, wenn man nicht erkannt hat, was alle anderen, die die Bilder gesehen haben, erkannt haben.“
Auch mit Diskussionen, ob Handspiele absichtlich oder unabsichtlich waren, kann sich Matthäus nicht anfreunden. „Das ist für mich sowieso der größte Schmarrn. Handspiele sind in den seltensten Fällen absichtlich. Wenn durch die Berührung mit der Hand die Körperfläche vergrößert wird, ist es ein Strafstoß. Punkt“, gibt es für den Weltmeister von 1990 in dieser Thematik keine Grauzonen.
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